• der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Bei schöner Fahrt am Wind. Herrlich. Geniessen Sie es einfach.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Mit uns als erfahrenem Skipper. Verlassen Sie sich auf uns.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Etwas Krängung und Action gehören dazu. Keine Bange. Wir haben es im Griff.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Die Segel sind aufgezogen. Ist nicht immer so. Bei Sturm reffen wir und minimieren das Risiko.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Auch wenn es ruhig wird. Wir müssen nicht immer aktiv sein. Relaxen.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Auch bei stürmischer See. Wir übernehmen Verantwortung. Wir schützen Mensch und Kapital.

  • Der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Wir haben Fahrt. Dann lassen wir es auch laufen. Der Zielhafen kann früher oder später erreicht werden.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Hindernisse können immer auftreten. Aber wir wissen damit umzugehen. Lehnen Sie sich zurück.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Bei Flaute sind alle gleich schnell und treten an Ort und Stelle. Das ist nun einmal so. Wenn sich aber die Märkte bewegen, dann zeigen wir, was wir können.

  • der Kurs stimmt

    der Kurs stimmt.

    Egal, ob jung oder alt. Ob arm oder reich. Ob Mann oder Frau. Alle sind bei uns an Bord ganz herzlich willkommen.

Alles klar? Sonst rufen Sie besser an. Wir sind (noch immer) für Sie da.

Weil uns die Kunden "wegsterben" (Fusionen, Pensionierungen, etc.) und die nachkommende Generation (allwissende Treasurer, träumende Geschäftsführer, besserwissende Finanzchefs, junge Schnodderis, ignorante Banker, arrogante Vermögensverwalter, …) nicht mehr lesen und verstehen gelernt hat, wird der SWISSMASTER wohl oder übel eingestellt werden müssen. Es nützt ja nichts, wenn wir mit den Trendanalysen und -prognosen richtig liegen, aber niemand nutzt und schätzt sie. 

Wer sich jetzt noch gerne mit dem SWISSMASTER vertraut machen möchte, löst ein Probeabonnement für ein Modul seiner Wahl und für CHF 500/EUR 500 befristet bis Ende Jahr. Bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mailen, weil wir jetzt unterwegs sind. 

 

SWISSMASTER Nr. 19 vom 30. Juni 2018

Einleitung

… Chart

Wirtschaft in % vom Welt-BIP

Auf die zunächst verheissungsvolle Öffnung der Wirtschaften global folgt nun eine globale Gegenbewegung. Dies ist auch die direkte Folge einer Wirtschaftspolitik, die seit Jahren auf Schulden statt echter Reformen setzt. Der schuldengetriebene Kapitalismus erzeugt gefährliche ökonomische und soziale Ungleichgewichte. Es ist jedoch eine Schuldenwirtschaft, die gerade auch von Staaten und Notenbanken angefeuert wurde, um eine Wohlstands-illusion zu erzeugen. Das Zusammenspiel von Globalisierung und Demografie führt zu immer grösseren Span-nungen zwischen den ökonomischen Zentren und der Peripherie.

Über Jahrzehnte wurden die Marktdemokratien geeint von einem Versprechen: Wohlstand für alle. Doch dieses Versprechen wird nicht mehr eingelöst. Zwei Drittel der Bürger in den Industrieländern kamen zwischen 2005 und 2014 nicht mehr in den Genuss von steigenden Markteinkommen. Das ist ein Problem der Globalisierung. Dafür sind Hunderte Millionen Menschen weltweit der Armut entkommen.

In Italien sind annähernd 100% der Bevölkerung von stagnierenden oder sinkenden verfügbaren Einkommen betroffen, in Grossbritannien sind es 60%, in den Niederlanden 70%, in Frankreich 63% der Bürger. Über Generationen waren Wohlstandszuwächse in der Breite der Bevölkerung möglich, weil die Beschäftigten pro Stunde immer mehr Wertschöpfung erbrachten. Bei gleichem Arbeitseinsatz können sie mehr produzieren. Dadurch werden höhere Löhne und steigende Lebensstandards möglich.

Die Kapitalausstattung der entwickelten Volkswirtschaften nimmt immer langsamer zu. Im Durchschnitt der OECD-Länder hat sich das trendmässige Wachstum des BIP pro Kopf seit Ende der Neunzigerjahre halbiert. Der Kapitalismus produziert immer geringere Wohlstandszuwächse.

Problematisch wird es, wenn die Wohlstandszuwächse dauerhaft ausbleiben. Dann nehmen Verteilungskonflikte zu – zwischen sozialen Gruppen, zwischen Regionen, zwischen Ethnien. Eine Zeit lang kann der Staat versuchen, die Konflikte zuzudecken, indem er auf Pump Geld ausgibt oder indem er die Banken animiert, mehr Kredite an Privatleute und Unternehmen zu vergeben. Aber diese Strategie ist endlich: Irgendwann sind die Grenzen der Kreditwürdigkeit in Sicht. Es fehlt schlicht an Geld, um Konflikte zu befrieden. Könnte es sein, dass dieser Punkt näher ist, als wir denken?